Meditation.

WAS WIR MANGELS EINER BESSEREN BEZEICHNUNG MEDITATION NENNEN,

SOLLTE EIGENTLICH SPASS MACHEN.

(Alan Watts)


Was ist eigentlich dieses "meditieren, und "was bringt mir das" ?

 

Tja, es ist eigentlich recht simpel zu erklären, aber recht schwierig zu verstehen, denn Meditation muss man erfahren !

 

Es heißt jedenfalls nicht : "Ich setz mich irgendwo hin, summe laut "Ommmmm" und schwebe fortan im Kosmos" :)

 

Zunächst bedeutet es mit allen Sinnen da zu sein. Es hat nicht mit sinnieren, oder nachdenken über das Leben zu tun. Es ist eher ein "nicht Denken".


Du döst auch nicht auf einem Kissen mit verknoteten Beinen dahin.

Es ist auch völlig egal ob du Buddhist bist, oder nicht.

Du bist einfach voll und ganz im "Hier und Jetzt" !

Mehr nicht und doch so kompliziert.

Meditieren kann übrigens jeder lernen !

Sogar an jedem Ort der ihm erlaubt die Aufmerksamkeit ganz auf sich zu lenken. Eine Form die ich seit 1999 praktiziere ist die des ZaZen.


Eine kleine Einführung in die Welt des ZEN.

ZEN

Zen läßt sich mit Worten nicht umschreiben. 

Der Begriff „Zen“ selbst, leitet sich vom Sanskrit ab und bedeutet „Meditation“ oder „Versenkung“.

Alan Watts, ein von mir sehr geschätzter Lehrer, aber sicher nicht fehlerloser Mensch, brachte die Philosophie des Zen Buddhismus mit seinen eigenen, markanten und klaren Worten in den Westen. Er sagte :

 

"Was wir mangels einer besseren Bezeichnung Meditation oder Kontemplation nennen, sollte eigentlich Spaß machen. Ich mag ehrlich sein, aber ich bin nie ernst, und ich glaube auch nicht, dass das Universum besonders ernst ist. Probleme entstehen in der Welt hauptsächlich deshalb, weil viele sich sehr ernst nehmen, statt spielerisch mit den Dingen umzugehen. Die Kunst des Lebens besteht weder darin, sich sorglos treiben zu lassen, noch darin, ängstlich an allem anzuhaften. Lebenskunst heißt, jedem Augenblick gegenüber sensibel zu sein, ihn als neu und einzigartig zu betrachten, während der Geist offen und empfänglich bleibt." 

 

Ich finde dieses ist eine wunderbare Erklärung.


Die alten traditionellem japanischen Gelehrten erklären ZEN gerne anhand von Geschichten zur Achtsamkeit :

 

Der Schüler fragte den Zen-Meister, was den Meister von ihm unterscheide. Der Meister entgegnete ihm: „Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich." Der Schüler erwiderte: „Aber das mache ich doch auch.“ Der Zen-Meister antwortete: „Wenn Du gehst, denkst Du ans Essen und wenn Du isst, dann denkst Du ans Schlafen. Wenn Du schlafen sollst, denkst Du an alles Mögliche. Das unterscheidet uns.“

 

Sicherlich erkennst auch du diese Muster bei Dir, oder ?


Hier ein weiterer Versuch dir die Essenz des ZEN näher zu bringen : 

 

Wenn du sagst ZEN Meditation sei nützlich für dich, 

stimmt etwas nicht.

Zazen ist nichts Besonderes !

Es ist nicht einmal nötig dafür dankbar zu sein.

Du willst zum Buddha werden ? 

Welch eine Energieverschwendung !

Jetzt ist immer jetzt. Du bist immer Du.

 

Durch ZaZen zum Buddha werden wollen ist so,

als ob du in einem Zug sitzt der dich nach Hause bringt,

und du derart in Eile bist heimzukommen,

das du aufstehst und im Zug beginnst zu rennen.

 

Du siehst ZaZen ist vielfältig, dabei direkt und sicherlich kein kuscheliger Selbstfindungskurs.

ZEN DO

Ein ZenDo (禅堂) ist laut Definition ein Raum (DoJo) in welchem Sitzmeditation (ZaZen) ausgeübt wird.

Für mich ist es wesentlich mehr :

Ein Refugium und ein Kreativzentrum !

 

Ich habe das große Glück einen Raum in meinem Landhaus integriert zu haben, in welchem ich kreativ sein kann, als auch Sitzmeditation abhalte.

 

Ob zum Schreiben und Zeichnen, dem Studium westlicher und östlicher Weisheiten, einer traditionellen japanischen TeeZeremonie, der täglichen Meditation, einer Yoga Session,  oder dem taktischen GO Spiel mit Freunden.

Mein Raum der Ruhe, der Achtsamkeit und der Gelassenheit in einer immer schnelllebigen Welt.

TIPPS UND ERFAHRUNGEN

ZAZEN MEDITATION


Deine Gedanken, die im Buddhismus gerne mit einer Horde wilder Affen verglichen werden, beginnen irgendwann unweigerlich wie wild hin- und her zu springen um dich abzulenken, denn für sie ist Meditation ziemlich öde. 

Wenn das passiert, und es wird passieren, suche dir in der Meditation einen "Anker" an den du dich klammern kannst.


Und was bietet sich da besser an, als dein eigener Atem ! Dieser fließt ständig. Du musst nichts dafür tun. Er kommt und geht. Nimm ihn doch jetzt in diesem Moment wo du diese Zielen liest einmal wahr. Wie die Luft durch die Nase ein- und ausströmt. Irgendwie doch faszinierend, das dieses ohne dein zutun passiert, oder ?

 

Wenn du dich nun also das nächste mal mit der festen Absicht gerade hingesetzt und die Augen geschlossen hast um dieses "meditieren" einmal auszuprobieren, dann beginne deine Atemzüge zu zählen, um den Affen im Kopf eine Beschäftigung zu geben. 

 

Einatmen - eins, Ausatmen - zwei, Einatmen - drei, Ausatmen - vier usw.

Fange bei der Zahl "Zehn" dann wieder von vorne an, denn Affen mögen es wenn du dich verzählst. 


Und noch was ganz Wichtiges :

 

Ärgere dich nicht, und vor allem bestrafe dich nicht, wenn die Affen es schaffen dich abzulenken, und du gerade Gedanken an deine Einkaufsliste, Sorgen oder andere Themen hast. 

 

Auch ein "Was soll das alles hier?", oder "Ich kann das nicht", sind beliebte auftauchende Wortspiele.

Bleib einfach dran. Kurze Meditationen sind am Anfang eh viel sinnvoller. Glaub mir :

Zeit mit dir selbst zu verbringen wird dich wesentlich gelassener und optimistischer machen. Du bekommst eine andere Sicht auf viele Dinge. Klar ist es auch immer von den aktuellen Gegebenheiten und Stimmungen abhängig, aber jeder Tag ist ein guter Tag Zeit mit sich selbst zu verbringen. 


Es bedarf allerdings einer Kontinuität und das überwinden des "inneren Schweinehundes", damit die Meditation ihre Wirkung erreichen kann.

 

Ähnlich wie bei deiner körperlichen Fitness erreichst du erst Fortschritte im Denken durch dein aktives Tun.

 

Also raff dich auf. Was hast du schon zu verlieren ?

Und nicht vergessen : Lächeln ist erlaubt !

MEINE LINKS ZU DEN SOZIALEN MEDIEN. FOLGE MIR GERNE.

BEDENKE : KLICKST DU DRAUF, TEILST DU DATEN ! LOGISCH, ODER ? ENTSCHEIDE SELBST.